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Was JuStAI kann – Beispiele zum Ausprobieren

Jedes Gespräch beginnt mit „Hey Justy“. Danach einfach normal sprechen; Rückfragen gehen ohne neues Wakeword. Wer innerhalb von 5 Minuten wieder „Hey Justy“ sagt, setzt das Gespräch fort („Und wie viele Einwohner hat sie?“). Alles geht auch getippt: Gespräche in der Oberfläche.

Antworten kommen immer im Raum, in dem gefragt wurde, nie woanders, außer man bittet ausdrücklich darum.

✔ = mit echter Hardware oder im automatischen Test ausprobiert. In Klammern steht, was dafür nötig ist.

  • „Wenn du mich das nächste Mal ab morgen um 9 Uhr siehst, erinnere mich, dass ich den Müll rausbringen soll.“ ✔ (Gesicht registriert) Legt eine einmalige Regel an, die erst ab morgen 9:00 scharf ist. Der Assistent spricht dich an, sobald dich danach eine Kamera erkennt, und du kannst direkt antworten.
  • „Wenn du Anna das nächste Mal siehst, begrüße sie mit Namen.“ ✔
  • „Wenn ich heimkomme, sag mir, wie das Wetter morgen wird.“ („heimkommen“ = mindestens eine Stunde nicht gesehen)
  • „Wenn du Lukas nach 22 Uhr siehst, sag ihm, dass er ins Bett gehen soll.“
  • „Jedes Mal, wenn du mich in der Küche siehst, erinnere mich ans Trinken.“

Ohne Angabe gilt „das nächste Mal“ erst nach mindestens 10 Minuten Abwesenheit. Sonst würde die Begrüßung losgehen, während man ohnehin vor der Kamera sitzt.

  • „Erinnere mich morgen um 7:30 an den Zahnarzttermin.“
  • „Erinnere mich in einer Viertelstunde daran, den Trockner einzuschalten.“ ✔ (wird genau einmal gesagt)
  • „Sag mir jeden Werktag um 7 Uhr hier im Bad das Wetter.“
  • „Erinnere mich jeden Sonntagabend um 20 Uhr daran, die Mülltonne rauszustellen.“
  • „Welche Erinnerungen hast du für mich?“ · „Lösch die Erinnerung mit dem Zahnarzt.“ (fragt vor dem Löschen nach)
  • „Wo sind meine Autoschlüssel? Such mal im Poolhaus.“ ✔ (schwenkbare Kamera, Gemini) Die Kamera fährt den ganzen Raum ab (10 Blickrichtungen, auch nach unten), sucht in allen Bildern und bleibt auf dem Fund stehen: „Auf dem Tisch links neben dem Laptop.“
  • „Such im Wohnzimmer nach meiner Brille.“
  • „Wo ist Lucky?“ (Lucky als Haustier mit Tierart dog oder cat angelegt) Antwort aus den Kamerasichtungen: „Zuletzt im Garten gesehen, vor 12 Minuten.“
  • „Wo hast du Julian zuletzt gesehen?“
  • „Ist gerade jemand im Garten?“ · „Wie viele Leute sind im Wohnzimmer?“ (lokal, ohne Cloud)
  • „Was siehst du gerade?“ (Gemini)
  • „Steht die Haustür offen?“ · „Brennt in der Garage noch Licht?“
  • „Liegt mein Handy auf dem Schreibtisch?“
  • „Lies mir vor, was auf dem Zettel am Kühlschrank steht.“
  • „Folge mir mit der Kamera.“ · „Schau nach links.“ · „Kamera zurück in die Ausgangsposition.“ (schwenkbare Kamera)

Was an Google geht und was lokal bleibt, lässt sich pro Raum einstellen (AI.md).

  • „Sag mir Bescheid, wenn ein Auto in die Einfahrt fährt.“
  • „Melde dich, wenn der Hund in den Garten geht.“
  • „Pass bis heute Abend auf, ob jemand ans Gartentor kommt.“
  • Zustände lernen: „Merk dir, so sieht das Garagentor aus, wenn es offen ist.“ … (Tor schließen) … „Und so, wenn es zu ist.“ Danach: „Ist das Garagentor zu?“ oder „Sag mir jeden Abend um 22 Uhr Bescheid, wenn das Garagentor noch offen ist.“

Alltägliches geht per Sprache für alle mit der Rolle Bewohner oder Admin; Geräte hinzufügen und Zugangsdaten ändern bleibt in der Oberfläche.

  • „Schalte die Kamera im Schlafzimmer aus.“ ✔ · „Alle Kameras aus.“ · „Kamera wieder an.“ ✔ (Privatsphäre-Modus: kein Bild, kein Ton; Tapo-Kameras)
  • „Hör im Schlafzimmer eine Stunde nicht zu.“ ✔ Der Raum reagiert nicht mehr auf „Hey Justy“ und hört nach der Pause von selbst wieder zu. „Hör im Schlafzimmer wieder zu“ beendet die Pause vorher (aus einem anderen Raum oder in der Oberfläche).
  • „Die Kamera im Büro hat keinen Ton, verbinde sie neu.“ (dauert ein paar Sekunden)
  • „Teste den Lautsprecher in der Küche.“ (kurzer Ton)
  • „Hör auf, die Bilder der Wohnzimmerkamera auszuwerten.“ · „… werte sie wieder aus.“ (die Kamera läuft weiter, nur die lokale Bildanalyse pausiert)
  • „Sag in der Küche Bescheid, dass das Essen fertig ist.“
  • „Ruf im Kinderzimmer: In fünf Minuten gibt’s Abendessen!“
  • „Merk dir, dass Lucky jeden Abend um 18 Uhr Futter bekommt.“ … später: „Wann bekommt Lucky Futter?“
  • „Merk dir: Annas Geburtstag ist am 3. Mai, sie mag Lilien.“
  • „Was habe ich dir letzte Woche über den Urlaub erzählt?“
  • „Was weißt du über mich?“
  • „Vergiss, was ich dir über meinen Job erzählt habe.“ (zeigt vorher, was gelöscht wird)

Der Assistent merkt sich auch von selbst Wichtiges aus Gesprächen und kennzeichnet Vermutungen als solche. Einsehen und löschen: Gedächtnis.

  • „Ich bin Anna.“
  • „Merk dir mein Gesicht.“ (fragt nach der Einwilligung)
  • „Merk dir meine Stimme.“ ✔ Danach erkennt er schon am „Hey Justy“, wer spricht, und Erinnerungen, Termine und Begrüßungen sind persönlich.
  • „Vergiss meine Stimme.“

Mit einem gekoppelten Display, Tablet oder Fernseher im selben Raum:

  • „Zeig mir den Kurs von Apple der letzten drei Monate.“ ✔
  • „Wie stehen Bitcoin, der DAX und der Euro zum Dollar? Zeig’s mir.“
  • „Zeig mir das Wetter für die nächsten Tage.“
  • „Zeig mir die Kamera vom Garten.“ (Livebild auf dem Bildschirm)
  • „Wo ist das nächste McDonald’s?“ ✔ · „Hat die Apotheke im Dorf gerade offen?“ · „Was gibt es heute Neues in Südtirol?“ (Websuche mit Gemini; „das nächste“ bezogen auf den Standort des Hauses unter Einstellungen)
  • „Wie wird das Wetter morgen in Bozen?“
  • „Wie steht die Tesla-Aktie?“
  • „Was ist die Hauptstadt von Australien?“ … „Hey Justy, und wie viele Einwohner hat sie?“ ✔ (Fortsetzung innerhalb von 5 Minuten)
  • „Erklär mir kurz, wie eine Wärmepumpe funktioniert.“
  • Mehrsprachig: Fragen auf Deutsch, Italienisch oder Englisch werden in der jeweiligen Sprache beantwortet.

Gibt es für etwas noch kein Werkzeug, schreibt der Assistent ein Plugin: mit Tests und Sicherheitsprüfung, in einer abgeschotteten Umgebung (Sandbox). Freigeben muss es ein Admin unter Tools; danach benutzt der Assistent es sofort.

  • „Ich hätte gern eine Funktion, die mir sagt, in welcher Kalenderwoche ein Datum liegt.“ ✔
  • „Bau ein Plugin, das alle 5 Minuten prüft, ob es in Bozen zu regnen anfängt, und mir dann Bescheid sagt.“ Plugins können im Hintergrund laufen (höchstens jede Minute), Ereignisse melden und damit Automationen auslösen: „Wenn es anfängt zu regnen, sag es mir im Wohnzimmer.“
  • „Bau ein Plugin, das mir sagt, wenn der Strom unter 20 Cent kostet.“ Braucht das Plugin einen API-Key oder andere Einstellungen, fragt es danach; der Admin trägt sie unter Plugins ein, bevor es startet (Status „Einstellungen fehlen“).
  • „Ändere das Regen-Plugin so, dass es auch meldet, wenn der Regen aufhört.“ Überarbeitet ein selbst gebautes Plugin; die neue Version wird wieder getestet und freigegeben.
  • „Welche Plugins hast du gebaut?“ · „Was kannst du alles?“
  • „Welche Ereignisse kann ich für Automationen nutzen?“
  • „Welche Geräte sind gerade offline?“
  • „Welche Kameras gibt es im Haus?“
  • „Danke, das war’s.“ beendet das Gespräch (sonst endet es nach ein paar Sekunden Stille von selbst).
  • Erkennen setzt voraus, dass eine Kamera die Person oder Sache sieht. Wer regungslos sitzt, wird seltener neu erkannt; „das nächste Mal“ heißt deshalb: sobald man wieder ins Bild kommt.
  • Suchen im ganzen Raum geht nur mit schwenkbaren Kameras; sonst sieht der Assistent nur den aktuellen Bildausschnitt.
  • Hinschauen und Suchen nach beliebigen Dingen (Schlüssel, Zettel, Licht) braucht ein Bildmodell, im Standard Gemini. Lokal erkennt JuStAI Personen, Gesichter, Tiere und etwa 80 Alltagsgegenstände (Auto, Fahrrad, Flasche, Laptop, Handy …).
  • Kameras, die beim Abspielen ihr Mikrofon stummschalten (z. B. Tapo C200), lassen sich nicht unterbrechen, während der Assistent spricht.
  • Selbst gebaute Plugins laufen in der Sandbox: Sie erreichen nur die im Manifest genannten Internet-Adressen und bekommen nie Zugriff auf Geräte, das Heimnetz oder die Systemkonfiguration.